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22.5.2012 : 6:29 : +0200

Gemeindebrief

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Menschen aller Altersgruppen waren dabei

Basar in Flachsmeer

Es ist 1. Advent, kurz vor 14 Uhr. Ich bin mit unseren Konfirmanden, die sich in diesem Jahr zum Losverkauf bereit erklärten, im Bewegungsraum unseres Kindergartens. Wir sprechen letzte Fragen hinsichtlich des Verkaufs der Lose durch. Dann schwärmen sie Richtung Kindergarten und Gemeindehaus aus.

Alles ist vorbereitet, und nun hoffen wir, dass auch viele Besucher kommen. Auf die müssen wir nicht lange warten. Pünktlich um 14 Uhr betreten die ersten den Kindergarten, der schnell so voll ist, dass man Mühe hat, zu den einzelnen Auslagen zu gelangen. Überall herrscht fröhliches Treiben.

Die Kinder der Vorkonfirmandengruppen kümmern sich um die Schätzaufgabe. 111 Rullerkes befinden sich in der großen Keksdose. In diesem Jahr schätzen gleich zwei die richtige Anzahl. Karin Müller aus der Birkenstraße und Helga Freese aus dem Krumspät liegen mit ihrer Schät-zung genau richtig. Also entscheidet das Los, und das entscheidet für: Helga Freese. Sie erhält somit den ersten Preis.

Für mich war es wie immer eine Freude zu sehen, wie viele Menschen sich an so einem Tag mit ihrer Zeit, mit ihrer Kraft und ihren Ideen einbringen. Und ich möchte diese Stelle dazu nutzen, ihnen allen zu danken. Menschen aller Altersgruppen waren dabei.

Kinder konnten das Bastel- und Mitmachangebot unserer Kindergarten-Mitarbeiterinnen nutzen. Unsere Vorkonfirmandinnen und Vorkonfirmanden waren zusätzlich zur Schätzaufgabe mit einem Stand zum Keksverkauf vertreten, und die Konfirmanden unterstützten, wie schon erwähnt, als Losverkäufer die Jugendgruppe tatkräftig bei der Durchführung der Tombola. Männerkreis und Frauenkreis brachten sich auf vielfältige Weise ein.

Die Mitarbeiterinnen des Kindergottesdienstes warteten diesmal mit einem Novum auf: In der Blockhütte hatten sie eine richtige kleine Weihnachtsbäckerei für Kinder aufgebaut. Nur der Teig war bereits fertig. Er musste jedoch geknetet und geformt, ausgerollt, ausgestochen und verziert werden. Es war eine Freude, den Kindern dabei zuzusehen. Ich durfte sogar einmal von den fertigen Keksen kosten, und ich kann an dieser Stelle versichern, sie schmeckten vorzüglich.

Nicht zuletzt möchte ich den Bastelkreis erwähnen, der unter der Leitung von Marion Feldmann-Trecksel auch in diesem Jahr sehr fleißig war. Diesmal wurde leider nicht alles verkauft. Was übrig geblieben war, passte auf zwei Tische im Gemeindehaus und wurde an den kommenden Tagen noch zum Kauf ange-boten. Es dauerte nur gut zwei Wochen, dann war alles an den Mann bzw. an die Frau gebracht. So konnten auch die, die beim Basar selbst nicht dabei waren, zumindest das ein oder andere Stück erstehen und auf diese Weise am Basargeschehen teilhaben.

Allen, die sich, in welcher Weise auch immer, beim Basar engagiert haben, sage ich deshalb: Herzlichen Dank.  

 Andreas Hannemann