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22.5.2012 : 6:49 : +0200

Gemeindebrief

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An(ge)dacht

Ich freue mich

Können Sie sich noch freuen, liebe Leserinnen und Leser? Natürlich, selbstverständlich, werden Sie vielleicht antworten. Was für eine Frage. Können Sie sich auch über kleine, alltägliche Dinge freuen, Dinge, die wir sehr häufig als Selbstverständlichkeit nehmen?

Ich freue mich zum Beispiel, dass ich in einer Gegend lebe, die in den letzten Jahrzehnten von Naturkatastrophen verschont geblieben ist. Ich freue mich, dass wir uns jeden Tag überlegen können, was wir mittags essen wollen und nicht überlegen müssen, ob wir überhaupt etwas zu essen haben. Ich freue mich, dass ich eine musikalische Fähigkeit habe und diese öfter – und zur Freude vieler Menschen – einsetzen kann.

Genauso freue ich mich sehr, wenn ich an anderen Menschen eine Fähigkeit entdecke, die ich nicht habe. Ich kann mich etlicher Dinge erfreuen, ohne sie besitzen zu müssen. Darüber freue ich mich und danke Gott dafür. Der Spruch des Monats Juli spricht von einer tiefempfundenen Freude, die von Herzen kommt: Freut euch in dem Herrn ! (Philipper 3,1)

Freut euch in dem Herrn ! (Philipper 3,1)

Wir, meine Frau und ich, sind frisch aus dem Urlaub zurück. Wir waren in Amerika und haben dort einige Touren gemacht; unter anderem waren wir auch in der Karibik: Wir haben einen Eindruck von Jamaika erhalten und erlebten dort eine Vegetation, die doch so ganz anders ist als die in Ostfriesland. Die Üppigkeit und Vielfalt der tropischen Pflanzen ist doch sehr beeindruckend.

Auf der anderen Seite sahen wir auch die Auswirkungen der Schäden, die der Wirbelsturm „IKE" im letzten Jahr hinterlassen hat. 6 bis 8 Meter hohe Wellen hinterließen eine Spur der Verwüstung. Wir sind dankbar, dass wir die schönen Seiten erleben durften und konnten uns daran sehr erfreuen. Diese Freude wirkt auch jetzt noch nach. Dafür danken wir Gott von ganzem Herzen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Urlaub und gute Heimkehr

Hans-Ludwig Köppen