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22.5.2012 : 6:56 : +0200

Gemeindebrief

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Vorkonfirmanden und Unterrichtende machen Ausflug nach Leer

Robin Feesche gibt taktische Hilfen

Ohne Plattfuß und mit wenig Schlaf

Ein Höhepunkt des diesjährigen VorkonfirmandenUnterrichtes (KU4) war die traditionelle WochenendFahrradtour nach Leer mit einer Übernachtung in der Jungendherberge in der Altstadt. Das Wetter hätte nicht schöner sein können; so verlief für die Teilnehmer ein wohl organisiertes Programm fröhlich und die Fahrt ohne einen „Plattfuß". Auch für das leibliche Wohl war mit vielfältigen Angeboten bestens gesorgt.

Nach der Ankunft in Leer gab es das obligatorische Fußballspiel zwischen Kindern und Eltern. Es war heiß umkämpft, so dass insbesondere in der 2. Halbzeit die Mannschaft der Vorkonfirmanden - nach einem Spielerübertritt - den Rückstand aufholte und einen klaren Sieg herausspielte.

Es wurde gemeinsam gesungen (z.B.: Wer einen Mund hat - oder auch `Grund´ oder `Hund´, der lobe Gott.) und die Kinder konnten in Workshops malen, basteln, tanzen oder einen Obstsalat für die Gruppe schnippeln. Bei Letzterem gab es glücklicherweise keine größeren Verletzungen.

Ein echtes Highlight an diesem Samstag war der PaulusSpieleAbend auf der Wiese an der Jugendherberge. Hier war für jeden etwas dabei: Ob taktisches Würfeln in Gruppen, „Henne und Küken" (mit Fuchs natürlich) oder fantasievolle FastfoodKörperfiguren aus der „Friteuse"; der kindliche Bewegungsdrang wurde in Bahnen von Kooperation und Wettbewerb gelenkt, wenngleich vereinzelt ein gewisses „Draufgängertum" zu erkennen war. Gegen das lautstarke Credo der Kinder anzukommen verlangte der Moderatorin (Lisa Ey) einiges ab und ließ am Ende deren deutlich lädierte Stimme zurück.

Etwas zur Ruhe gekommen folgte nach den Assoziationen bei den `Montagsmalern´ ein spätabendlicher Spaziergang durch die Gassen der Leeraner Altstadt unter der Führung von Pastor Andreas Hannemann, der an diesem ausgefüllten Tag für einen besinnlichen Abschluss sorgte. Ein größerer Anteil der Teilnehmer allerdings erwies sich als schlafresistent, und es dauerte noch eine Weile, bis die Nachtruhe einkehrte...

Am Sonntagmorgen bestiegen alle, dem Schlafmangel zum Trotz, mutig wieder ihre Drahtesel und radelten los. Ein erster Anlaufpunkt war die Friedenskirche Loga und dort die Teilnahme am Familiengottesdienst mit anschließender Teetafel im Gemeindehaus, denn gleichzeitig gab es an diesem Sonntag wieder einmal die Initiative „Kirche auf Rädern". Die Tour wurde fortgesetzt, und nach einem Halt in der traditionsreichen Teestuuv `Lütje Drüppel´ wurde zum Ausgangspunkt in Flachsmeer zurückgeradelt, wo diese erlebnisreiche Freizeit ihren Ausklang fand.

Stefan Sennert