Sie sind hier: Home / Gemeindebrief / Archiv / Juni 2008 / Angedacht
DeutschEnglishFrancais
22.5.2012 : 7:14 : +0200

Gemeindebrief

Suchen & Finden

erweiterte Suche

Getröstet in einem tiefen Tal

Wir alle kennen die Situation, dass wir durch ein tiefes Tal gegangen sind und im Nachhinein erkannten, dass wir von einer unsichtbaren Hand auf wundersame Weise gehalten und geführt wurden.

Dieses erleben und durchleben Menschen tagtäglich – sei es in ihrer eigenen Biographie oder mit Angehörigen, Freunden und Bekannten.

Der Spruch für den Monat Juni aus dem 2. Mose 15,2 greift dies in sehr schöner Weise auf: Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden.

Mose hatte das israelitische Volk aus der ägyptischen Knechtschaft geführt. Nun gab es mit dem Roten Meer das nächste große Hindernis, das – Dank Gottes Hilfe – auch überwunden wurde. Mose vertraut darauf, dass Gott ihm und dem israelitischen Volk hilft. Diese Hilfe bedingt nicht, dass nun aller Schaden, Kummer, alle Not und alles Elend ein für alle mal beseitigt sind, sondern diese Hilfe erweist sich darin, dass Gott allen beisteht, die ihn darum bitten.

Diese Hilfe basiert auf dem Vertrauen, dass Gott einem die Hilfe zukommen lässt, die er für “Not-wendig” hält. Vielleicht sieht die Hilfe nicht immer so aus, wie wir sie für angemessen halten; doch wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns einen Weg zeigt, den zu gehen wir dann in der Lage sind. Sollte es so sein, dass wir nicht alleine gehen können, wird er uns schon eine Hilfe schicken, die uns „an die Hand nimmt“ und uns führt und leitet.

Die von schwersten Katastrophen betroffenen Menschen in Birma und China können gewiss nicht alleine gehen.  Deshalb bitte ich Gott, dass den Menschen in den beiden Ländern geholfen wird, damit die Katastrophen nicht noch größer werden.

Gott möge Helfer schicken, die alles tun, damit Menschen gerettet werden und wieder genesen können. Den Trauernden wird Gott Menschen an die Seite stellen, damit sie in ihrer Trauer begleitet und aufgefangen werden. 

Liebe Leserin, lieber Leser, ich wünsche Ihnen, dass Sie sich in Gottes Hand geborgen fühlen können und darauf vertrauen, dass er Ihnen hilft, wenn es nötig werden sollte. Wenn Sie mögen, dann falten Sie die Hände und erbitten von Gott die Hilfe.

Gott (an)befohlen - Hans-Ludwig Köppen