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22.5.2012 : 7:51 : +0200

Gemeindebrief

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2500 Euro für Hilfsprojekte in Swasiland

Im Gespräch - Busi Vilakazi
Marion Feldmann-Trecksel vom Bastelkreis (links) überreicht den Scheck an Frau Krämer (rechts)

Basar-Erlös offiziell übergeben

Während der letzten Mitarbeiterbesprechung unserer Kirchengemeinde für das Jahr 2007 wurde vorgeschlagen, die Hälfte des Basarerlöses für Swasiland zu spenden. Ein Chor aus diesem Land war bekanntlich im vergangenen Jahr in unserer Gemeinde zu Gast. Frau Krämer aus Völlen solle bei der Projektwahl behilflich sein, so der Vorschlag. Am 20. Februar 2008 berichtete Frau Krämer denn auch über ein ihr persönlich bekanntes Projekt in Swasiland.

Doch zunächst ein paar allgemeine Angaben über Swasiland: Swasiland ist eine seit 1968 unabhängige Monarchie im südlichen Afrika mit rd. 965000 Einwohnern. 90% der Bevölkerung gehören dem Bantuvolk der Swasi an. Die größte Gefahr für dieses kleine Land besteht in der starken HIV-Infizierung der Bevölkerung. 2005 waren (um Alte und Kinder bereinigt) 63% der Bevölkerung mit der Immunschwäche infiziert, Tendenz: steigend!

Die Lebenserwartung ist mit 34,1 Jahren die niedrigste der Welt. 66% der Bevölkerung sind Christen, vor allem protestantische. Swasiland gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt von weniger als 1 € pro Tag. Aufgrund der hohen Aidsrate gibt es viele Waisenkinder. Und diesen Kindern will Busi Vilakazi, eine Mutter von 5 Kindern aus Muhlabaneni in Swasiland, durch ein Programm helfen. Diese örtliche Initiative hat vor einigen Jahren begonnen, die Waisenkinder mit Mahlzeiten zu versorgen. Eine Halle und eine Küche konnten gebaut werden. Jetzt soll den Kindern durch Schulunterricht auch Bildung vermittelt werden. Der Plan steht, es soll eine Art Kinderdorf gebaut werden. „Jetzt kann uns nur ein Engel weiterhelfen“ war kürzlich die Aussage von Busi Vilakazi. Am Nachmittag rief Monika Krämer bei ihr an und berichtete von unserer Spende.

Die symbolische Geldübergabe an Frau Krämer erfolgte am 20. Februar. Sie reist Anfang März wieder nach Swasiland. Das Geld wird durch die Raiffeisenbank Flachsmeer überwiesen. Die übernimmt auch die Kosten für die Auslandsüberweisung.

Die Kirchengemeinde bedankt sich ganz herzlich bei allen Helfern, Käufern und Spendern, die diese große Hilfe möglich gemacht haben. Groß ist die in der Tat, denn: Die 2500 € haben in Swasiland eine schätzungsweise zehnmal  höhere Kaufkraft als bei uns!

Margret Möhlmann