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22.5.2012 : 8:26 : +0200

Gemeindebrief

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Begegnung mit Elefanten war unglaublich

Wellen und Meer - Südafrikas Ostküste
Mit Freude dabei - Jugendlicher aus dem Projekt
Ganz schön groß - der Elefant

Christin Feldick ist zurück aus Afrika

Im vergangenen Monat unternahm unser Gemeindemitglied Christin Feldick eine Reise nach Südafrika, um dort Maike Potthast zu besuchen, die in der Nähe von Pietermaritzburg ein freiwilliges soziales Jahr absolviert. Wir haben Christin gebeten, ihre Eindrücke für unseren Gemeindebrief aufzuschreiben. Hier ist ihr Bericht:
Ich bin wieder zurück in Deutschland. Meine Reise ist leider schon vorbei, aber wir haben sehr viel erlebt und gesehen.
Unsere Reise fing ja gut an: Gerade in Johannesburg gelandet, wollten wir unser Gepäck abholen, aber es war nicht da. Die Reise zu Maike mussten wir also ohne Koffer fortsetzen, aber wenige Tage später hatten wir dann alle drei unsere Koffer wieder zurück.
Gleich am ersten Tag hatte Maike ein Abenteuer für uns geplant: Mit dem Minitaxi nach Pietermaritzburg. Ein Minitaxi ist ein Bulli, der mit 13 Leuten vollgepackt wird und dann in die Stadt fährt. Ein echtes Erlebnis.
Zu Hause bei Maike in Kenosis ist es traumhaft. Das Haus ist relativ groß, und die Kinder sind sehr süß. Die halfen sofort, das Gepäck ins Haus zu tragen und waren sehr neugierig. Besonders unsere langen Haare fanden sie sehr interessant.
Dienstag holten wir dann unser Auto vom Flughafen ab und fuhren zu fünft in Urlaub. Mit dem Auto die Küste Richtung Norden hoch. Dort fuhren wir dann einen Tag durch den Hluhluwe Nationalpark. Der Nationalpark war sehr beeindruckend. Vom Auto aus konnten wir den ganzen lieben Tag Wildtiere beobachten. Anfangs blickten wir angestrengt in den Busch, weil wir dachten, dass dort wohl die Tiere zu sehen seien. Aber damit lagen wir falsch: Die Tiere laufen einfach auf der Straße umher. Gleich zu Beginn lief eine riesige Affenbande auf der Straße und später eine Elefantenherde, Giraffen, Nashörner, Zebras und am Ende eine Hyäne. Besonders die Begegnung mit den Elefanten war unglaublich. Ein Elefant kam sehr nah an uns heran, und wir konnten sehr gute Fotos machen.
Vom Nationalpark aus sollte es weitergehen nach Swaziland. Wir wollten uns mit Frau Krämer treffen und an dem Gottesdienst teilnehmen. Am Abend begann es in Swaziland zu regnen, aber wir dachten: „Das hört bestimmt bald wieder auf.“ Morgens regnete es aber noch immer, und wir machten uns mit dem Auto auf den Weg zum Gottesdienst. Leider war es uns aufgrund der schlechten Straße und des vielen Regens nicht möglich, zu dem Gottesdienst zu gelangen. Zudem war es noch sage und schreibe 8° C kalt und das mitten in Südafrika. Auf dem Rückweg haben wir uns zunächst auch noch verfahren.
 Nach 10 Tagen ging es dann zurück nach Kenosis. Kristina, Maikes Cousine, musste leider schon nach 14 Tagen wieder zurück nach Hause. Rainer, ihr Cousin, und ich sind über Ostern noch geblieben. Zusammen mit Maike und Svende, einer anderen Freiwilligen, haben wir mit den Kindern Ostereier gefärbt und Hefeteighasen gebacken. Wir mussten die Kinder in zwei Gruppen aufteilen. Die Kinder, die warten mussten, klebten mit ihren Gesichtern regelrecht am Fenster und warteten aufgeregt, bis sie auch an der Reihe waren. Ostersonntag veranstalteten wir dann mit allen Kindern zusammen ein Osterfrühstück, an dem außer ihnen auch ihre Pflegemütter teilnehmen durften. Dort konnten die Kinder ihre selbstgebackenen Hasen und die gefärbten Eier essen . Anschließend durften sie mit Schokolade gefüllte Tüten suchen. Die Kinder freuten sich sehr und hatten großen Spaß. Nach Ostern fuhren Maike, Rainer und ich noch einmal für fünf Tage weg, diesmal die Küste entlang in südliche Richtung, nach Durban. Dort genossen wir vor allem den Strand und das schöne Wetter.
Die Landschaft Südafrikas ist wunderschön und nicht, wie man vielleicht denkt, trocken und sandig, sondern vor allem zur Regenzeit grün und saftig.
An unserem letzten Abend gingen wir im "Golden Horse Casino" essen. Dies ist ein riesiges Casino. und man kann so viel essen, wie man möchte, für nur 11 €. Der Abschied am nächsten Tag fiel natürlich sehr schwer. Zu allem Überfluss hatte unser Flugzeug auch noch Verspätung, und in London Heathrow gab's das große Kofferchaos. Wir landeten aber mit Gepäck und mit nur einer halben Stunde Verspätung in Hamburg.                    

Christin Feldick