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23.5.2012 : 3:33 : +0200

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Interview - Unterwegs mit Heartbeat

Beim Jugendgottesdienst in Ostrhauderfehn
Auftritt in Norden beim OKT

Eine Frucht unserer InKontakt-Arbeit ist die Band Heartbeat. Zu ihr gehören neben  unserem Jugenddiakon Thorsten Rademacher Andreas Greve, Mathis Rasmußen und Dennis Voskuhl.  Nach ihrem wohl bekanntesten Auftritt beim Ostfriesischen Kirchentag in Norden spielten sie Ende September auch auf dem Jugendgottesdienst des Kirchenkreises. Ich habe sie nach diesem Auftritt interviewt. Den Großteil des Gesprächs drucken wir hier ab.

Andreas Hannemann

Andreas Hannemann: Ihr vier macht nun seit gut einem Jahr zusammen Musik. Im April 2007 habt ihr unter dem Namen Heartbeat angefangen. Wie viele Auftritte hattet ihr in dieser Zeit?

Dennis:  Der erste war beim Jugendtag in Flachsmeer.

Mathis (zählt).

Andreas:  Hast du den in Ihrhove schon?

Dennis:  Wir haben in Ihrhove gespielt?

Thorsten:  Ich denke, es waren elf. Elf oder zwölf.

Dennis:  Ach ja, Ihrhove. Das hat damals richtig Spaß gemacht, weil da zum ersten Mal so viele Leute waren.

Andreas: OKT (Ostfriesischer Kirchentag), das war der Hammer.

Thorsten: Und gestern beim Jugendgottesdienst, das war auch nicht schlecht.

A.H.:  Beim OKT wart ihr die Vorgruppe zu Allee der ...

Dennis: Allee der Kosmonauten.

Thorsten: Ja, das war interessant. Deren Schlagzeuger war krank. Den Ersatzmann hatten die erst ‘ne viertel Stunde vorher kennen gelernt.

Mathis:  Und dann so irre gut zusammen gespielt. Unglaublich.

A.H.:  Beim OKT hattet ihr das Voting gewonnen. Als Gewinner konntet ihr ja auch mit den Bandmitgliedern von 'Allee der Kosmonauten' essen gehen. Wie war das denn so ...

Mathis: Ach, die waren ganz normal drauf. Kochen auch nur mit Wasser.

A.H.:  Worüber habt ihr geredet.

Thorsten: Über Musik natürlich. Und darüber, warum wir das machen, was das mit unserem Glauben zu tun hat.

A.H.:  Sonntag habt ihr beim Jugendgottesdienst gespielt. Wie ist es euch dabei ergangen.

Thorsten: Ich fand's richtig cool. Es war so, wie ich mir das vorstelle. Wir haben die Lieder begleitet, und die Leute haben total gut mitgesungen und mitgemacht.

Mathis:  Ja, und auch die Vorbereitung war toll. Wir haben acht Lieder in nur drei Proben einstudiert. So schnell waren wir noch nie - und ich glaub, die Lieder haben wir echt gut gespielt.

A.H.:  Liegt das daran, dass ihr jetzt schon aufeinander eingespielt seid?

Thorsten (zu den anderen gewandt): Also, ich glaube, es kommt daher, dass ihr drei euch total entwickelt habt. Am Anfang hat jeder für sich gespielt, hatte auch jeder mit sich selbst genug zu tun. Aber nun habt ihr den Blick fürs Ganze, wir spielen miteinander. Ihr habt den "Groove".

Dennis:  (lacht) Was is'n Groove? Nein, schon klar, ich seh’ das genau wie Thorsten.

Andreas:  Ja, das stimmt. Am Anfang waren wir, oder zumindest ich, immer total nervös. Lampenfieber hab ich zwar immer noch, aber es macht auch einfach richtig Spaß.

A.H.:  Habt ihr noch was geplant?

Dennis:  Anfang November ist ein Auftritt, und dann haben wir uns beim Kirchentag in Bremen beworben. Mal seh'n, ob das klappt.

A.H.:  Ja, das wär' wirklich toll. Ihr seid ja mittlerweile ein richtiges Aushängeschild für InKontakt geworden. Ich danke euch für dieses Interview.

Andreas:  Können wir noch was sagen?

A.H.:  Das geht in Ordnung!

Andreas: Wir möchten unsere Nachbarn grüßen und uns bedanken, dass sie die Lautstärke unserer Musik immer ertragen.

Thorsten: Und bei Familie Rasmussen, bei der wir immer proben können.

Mathis:  Ja, und bei Kevin Watzlaff. Er hat das erste Demo-Tape für uns gemacht. Ohne ihn wären wir nie zum Ostfriesischen Kirchentag gekommen.

A.H.:  Okay. Und nochmals herzlichen Dank für dieses Interview.