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23.5.2012 : 3:41 : +0200

Gemeindebrief

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Sightseeing in Lübeck

Die Altstadt - Blick aufs Rathaus
Marienkirche in Lübeck

Männerkreis auf Tour

Es war noch fast dunkel, als wir uns am 29.8. auf den weiten Weg an die Ostsee nach Lübeck machten. Die über 40köpfige Gruppe des Männerkreises war bester Stimmung. Dafür sorgte wie immer unser Organisator Gerhard Grass, der auch diese Tour akribisch vorbereitet hatte. Die Fahrt führte über die A 28 und die A 1 in Richtung Sittensen. Hier wurde an der Autobahn-Raststätte ausgiebig gefrühstückt. An Hamburg vorbei gerieten wir auf der Dauerbaustelle Stapelfeld in den ersten Stau. Es ging fortan nur schleppend weiter Richtung Lübeck. Dort kamen wir nach ca. 5 Stunden am Busbahnhof an. Eine Stadtführerin stieg zu und zeigte uns die Schönheiten der Hansestadt. Die Stadt hat über 200 000 Einwohner, liegt zwischen den Flüssen Trave und Wakenitz und hat Travemünde als Vorhafen direkt an der Ostsee. Bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Marienkirche, das Rathaus, der Dom, das Buddenbrock-Haus und das Holstentor standen auf dem Programm. Auch Reste der alten Stadtmauer, die früher mit dem Holstentor verbunden war, und eine Allee mit prachtvollen alten Häusern auf der "Insel" wurden uns gezeigt. Wir verweilten in der wieder aufgebauten Marienkirche mit ihren wunderschönen Deckenmalereien und Kunstschätzen. Eindrucksvoll für uns alle war auch der Blick auf das große Rathaus in unmittelbarer Nähe der Fußgängerzone. Dieses historische Gebäude stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde in zwei Epochen (im Gotik- und im Renaissancestil) erbaut bzw. vergrößert. Im Ratskeller dieses alten Gemäuers nahmen wir auch unser Mittagessen ein. Die Zeit verging wie im Fluge bei den vielen Attraktionen, die diese Stadt zu bieten hat. Da durfte natürlich auch ein Besuch in einem Marzipan-Betrieb nicht fehlen. Bei Kaffee und Marzipantorte wurden uns die Herstellung und der Vertrieb dieser edlen Mandelsüßigkeit so richtig vor Augen geführt. Das steigerte anschließend natürlich auch die Kauflust bei vielen von uns im Marzipan-Laden, wo allerlei Produkte aus Marzipan ihre Abnehmer fanden.

Gegen 17 Uhr war es bereits wieder Zeit für die Heimreise, zumal wir uns für 19 Uhr in Kirchhatten zum Abendessen angemeldet hatten. Spätabends um 22 Uhr trafen wir dann wieder in Flachsmeer ein.

Fazit: Es war eine eindrucksvolle Fahrt in die "Marzipan-Stadt", die eigentlich nur durch das unbeständige Wetter ein wenig getrübt wurde.

Siegfried Eden