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23.5.2012 : 3:42 : +0200

Gemeindebrief

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Ein Garten voller biblischer Pflanzen

Mit Kopfhörer ausgerüstet - Lini Treu
Gruppenfoto vor dem gemeinsamen Teetrinken
Schild in Wallinghausen

Altenkreis auf Tour: Flachsmeerweg entdeckt

Zu einem Ausflug in den Bibelgarten Holtrop machte sich jüngst unser Altenkreis auf den Weg. Allein die Busfahrt war ein wunderbares Erlebnis. Obwohl für den Abend Regen angesagt war, erlebten wir Ostfriesland an diesem spätsommerlichen Nachmittag noch einmal bei strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite.

Hans-Ludwig Köppen lotste uns auf Nebenstrecken nach Holtrop. So konnten wir unterwegs noch die eine oder andere Erntefest-Ausschmü-ckung auf den Dörfern bestaunen. In Holtrop erhielten wir eine kleine Einführung in die Arbeit der Bibelgärten. So erfuhren wir auch, dass es sich dabei um eine bundesweite Arbeitsgemeinschaft handelt, die versucht, den Menschen auf diesem Wege für die Botschaft der Bibel zu interessieren.

Dann händigte die Referentin jedem von uns ein tragbares Kassetten-Abspielgerät mit Kopfhörer aus.  Folgsam legten wir es, obwohl für uns alle ungewohnt, an und betraten, ein wenig wie Toningenieure aussehend, den Bibelgarten. Zwar waren wir vorab mehrfach auf die geringe Größe des Gartens hingewiesen worden, aber wir waren dann doch er-staunt, wie klein er ist. Ein Bachlauf und ein Weg, die jeweils etwa 10 Meter maßen, teilten das ca. 150 qm große Gelände ein. Schnell waren die Pflanzen und Sträucher ausgemacht und die Erklärungen im Begleitheft gelesen. Als sehr nützlich erwiesen sich nun unsere Kassetten-Geräte. Über die Kopfhörer konnten wir den biblischen Geschichten lauschen, in denen die ausgestellten Pflanzen vorkamen.

Schade nur, dass einige Pflanzen gar nicht auffindbar waren. Der Liebesapfel zum Beispiel rief großes Interesse hervor;  die Pflanze mit der entsprechenden Nummer jedoch war verschwunden. Dafür gab es im Anschluss im Restaurant reichlich leckeren Apfelkuchen. Dass die zunächst vermisste Frucht hier so köstlich und reichlich auftauchte, war Anlass zu mancherlei Spekulationen. Diese, so versicherte uns jedoch die Wirtin, entbehrten jeder Grundlage; dennoch sorgten sie in unserer Runde für ausgesprochene Heiterkeit.

Mit einer Andacht in der Kirche zu Wallinghausen schloss die Fahrt. Hier sorgte das Namensschild einer Straße noch einmal für Erstaunen. Wussten Sie, dass es in Wallinghausen, gleich in der Nähe der Kirche, eine Straße mit dem Namen "Flachsmeerweg" gibt? Und dieser Weg führt auch noch direkt nach Süden, also Richtung Flachsmeer. Da fühlten wir uns gleich wieder ein wenig heimisch und traten die Heimreise an, allerdings nicht über den kleinen Flachsmeerweg, sondern über die große Bundesstraße. So waren wir pünktlich und wohlbehalten um 19 Uhr wieder zu Hause.

Andreas Hannemann