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23.5.2012 : 3:54 : +0200

Gemeindebrief

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Die gute Seele des Hauses

Vor "ihrer" Kirche - Angelika Meyer

Abschied von unserer Küsterin Angelika Meyer

Als mir unsere Küsterin Angelika Meyer vor einigen Monaten berichtete, dass sie für ein paar Wochen ein Praktikum im Reilstift in Rhauderfehn absolvieren wolle, ahnte ich schon, was passieren würde. Wir haben in Angelika eine hervorragende Mitarbeiterin, dessen waren wir uns all die Jahre bewusst. Und da sie nicht nur durch ihre Erfahrungen im hauswirtschaftlichen Bereich als Küsterin überaus geeignet war, sondern sich auch im Bereich der Seniorenbetreuung und des Seniorensports Kompetenz und Erfahrung erworben hatte, war mir klar, dass sie schon bald aus Rhauderfehn ein gutes Stellen-Angebot bekommen würde.
Und so kam es dann auch. Als sie offenbarte, dass sie nun auf einer halben Stelle im Reilstift arbeiten könne, war ich nicht überrascht. Und so sehr wir ihren Weggang bedauern, so sehr freuen wir uns für Angelika, dass sie sich dieser neuen Aufgabe widmen kann und für das Reilstift, dass man dort eine so hervorragende Mitarbeiterin gewinnen konnte.

Ich habe oft mit einem Augenzwinkern gesagt, Angelika sei die beste Küsterin der Welt. Diese Behauptung lässt sich natürlich nur schwer beweisen, sie drückt aber aus, welche Wertschätzung wir ihr und ihrer Arbeit entgegenbringen. Nicht nur, dass sie alles auf das Gewissenhafteste und Zuverlässigste erledigte. Sie ergriff oft selbst die Initiative, brachte neue Ideen ein und wies, auch wenn es mitunter unbequem war, auf Missstände hin.

Manchmal sagte sie: „Ich behandele das Gemeindehaus so, als wenn es mein eigenes Haus wäre. Und genau das sah man dem Gebäude an: Es ist da jemand, der mit Herz und Verstand bei der Sache ist und sich um alles kümmert. Dabei hatte sie immer ein freundliches Wort und ein Lächeln für die Menschen bereit, die im Gemeindehaus oder in der Kirche waren. Jeder konnte spüren: „Hier kann ich mich wohlfühlen, hier bin ich willkommen.”

Das allein wäre genug für eine gute Küsterin. Darüber hinaus ist Angelika ein wahres Organisations-Genie. Die Logistik für Basare, große Teetafeln und manch anderes Ereignis war bei ihr in besten Händen. Sich darauf verlassen zu können bedeutete für alle, die mit ihr zusammenarbeiteten, immer eine große Entlastung.

Nun weiß ich, dass Angelika es vor allem nicht mag, wenn man ihre Arbeit und ihre Person zu sehr hervorhebt.  Und doch darf ich festellen: Angelika, du wirst uns sehr fehlen, als Mensch und mit deiner Arbeit hier in der Gemeinde. Wir freuen uns mit Dir über die berufliche Möglichkeit, die Du künftig hast und wünschen Dir Gottes reichen Segen für die Zukunft. Und noch etwas: Wir hoffen, dass wir auch ohne Küsteramt noch viel gemeinsam mit Dir gestalten und erleben können. Vor allem aber: Danke für die 15 Jahre  deines Dienstes als Küsterin in unserer Kirchengemeinde.

Für den Kirchenvorstand
Andreas Hannemann

Einführung unserer neuen Küsterin

Sonntag, 25. Oktober um 10 Uhr, wir laden herzlich ein

Am Sonntag, dem 25. Oktober, wollen wir im Rahmen des Gottesdienstes unsere neue Küsterin Marianne Schmidt einführen. Dazu laden wir schon jetzt herzlich ein. Bitte denken Sie daran, dass an diesem Tag die Uhren von Sommer- auf Winterzeit umgestellt werden.

Andreas Hannemann