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23.5.2012 : 4:01 : +0200

Gemeindebrief

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Das letzte Mal Jungschar - für ein Jahr

Beobachten des Spiels (in der Mitte: Tomke)
Abschied - Tomke (6.von rechts) ist noch einmal dabei

Tomke Hannemann aus der Jungschar verabschiedet

Die letzte Jungscharstunde in der Blockhütte vor den Sommerferien war nicht eine wie jede andere, denn wir mussten unsere lieb gewonnene Tomke verabschieden. Sie war seit dem 26. Januar 2007 an der Leitung unserer Jungschar beteiligt und dabei immer eine große Bereicherung.

Doch Tomke hat sich entschlossen, an einem einjährigen Schüleraustausch teilzunehmen und wird deshalb das nächste Jahr in Indien verbringen. Somit veranstalteten wir für sie, nach langem "Ach, das dauert ja eh noch, bis sie wegfährt", eine Abschiedsfeier, wie es sich für eine Jungschar gehört: mit Kuchen, Spielen, Fotos und vielen Umarmungen.

Sie selbst wollte uns gerne genau erklären, wohin sie überhaupt fährt und was sie dort höchstwahrscheinlich erwarten wird. Damit wir uns das Ganze auch einigermaßen vorstellen konnten, brachte sie uns eine Landkarte und die Nationalflagge von Indien mit. Es war zwar eine gute Idee, doch vorstellen konnten wir uns das dann doch nicht, dass sie so weit weg sein würde.

Die erste Jungscharstunde nach den Sommerferien zeigte allerdings, dass es wohl wirklich so ist. Tomke kam nicht. Doch Isabell und ich haben schon während der Sommerferien von Tomke telefonisch hören und im Internet lesen können und erzählten ihnen von unseren Informationen aus Indien. Alle hörten gespannt zu und freuten sich, dass es Tomke dort gut geht. Sie kann sich dort bislang nur auf englisch mit ihrer Familie und mit ihren neuen Schulfreunden unterhalten, denn Hindi, die Sprache der Inder, ist schwer zu erlernen in diesem "kurzen" Zeitraum. Nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur ist eine völlig andere. Tomke sagte, dass man sich erst einmal daran gewöhnen müsste, mit den Händen anstatt mit dem Besteck zu essen.

Wir hoffen, dass sie noch viele schöne Dinge erleben kann, an denen sie Spaß hat und die sie in ihrem Herz mit nach Hause nehmen kann. Und wenn sie dann endlich nach Hause kommt, sollte sie sich auf jeden Fall auf eine riesengroße Willkommensparty gefasst machen, denn unsere Vorfreude auf das Wiedersehen staut sich jetzt schon in uns allen an. Die werden wir dann an ihr auslassen. Dies versprechen wir alle, die wir Jungscharkinder und -leiter sind.

Cassandra Veenker