Kindergarten
- 1:
Konzeption.- 1.1:
Träger u. Kuratorium. - 1.2:
Rahmenbedingungen. - 1.3:
Grundwerte. - 1.4:
Integration. - 1.5:
Pädagogische Ansätze. - 1.6:
Bildungsziele. - 1.7:
Team und Leitung. - 1.8:
Qualität. - 1.9:
Erziehungspartnerschaft. - 1.10:
Grundschule. - 1.11:
Zusammenarbeit. - 1.12:
Perspektiven. - 1.13:
Literatur. - 1.14:
Download.
- 1.1:
Grundlagen für die Erziehungspartnerschaft
Elternhaus und Familie legen als primäre und wichtigste Sozialisationsinstanz entscheidende Grundlagen für die Entwicklung der Kinder. Die Kindertagesstätte als erste Einrichtung öffentlicher Erziehung und Bildung knüpft an die Erfahrungen des Kindes in seiner Familie an und erweitert diesen Erfahrungshorizont.
Oft betritt das Kind in der Tageseinrichtung erstmals einen Lebensraum außerhalb seines familiären Umfeldes. Eltern überlassen uns vertrauensvoll ihre Kinder. Mit unserer pädagogischen Arbeit im Kindergarten ergänzen und unterstützen wir die Erziehung der Eltern.
Eine gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindergarten, die gegenseitiges Vertrauen, Offenheit und Information beinhaltet, ist daher eine wichtige Voraussetzung für eine gute pädagogische Arbeit im Kindergarten.
Aus einer guten Beziehung zwischen Eltern und dem pädagogischen Fachpersonal gewinnt das Kind Vertrauen und Sicherheit.
Ein familienfreundliches Klima und eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ermöglichen gemeinsames Handeln. Die pädagogischen Fachkräfte stellen Transparenz über die pädagogische Arbeit im Kindergarten her und informieren die Eltern über die Möglichkeiten der Beteiligung.
Die Kindergartenzeit ist eine eigenständige und wichtige Phase in der Entwicklung des Kindes. Es ist unsere vorrangige Aufgabe, Kinder in dieser Entwicklungsphase ernst zu nehmen und sie kind- und entwicklungsorientiert zu begleiten und zu fördern.
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Eltern diesen Ansatz zu verdeutlichen und die konzeptionelle Begründung unserer Arbeit darzulegen.
Die Elternschaft wirkt in der Verantwortung für unseren Kindergarten mit. Sie ist im Elternrat und im Kuratorium an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt.
Alle Eltern können nach Absprache hospitieren. Zum Schutz und Wohl des Kindes müssen u.U. auch Kriseninterventionsgespräche mit den Eltern geführt werden. Auch hier ist die Ermutigung von Eltern, gegebenenfalls Hilfe anzunehmen, ein Ziel pädagogischen Handelns.
Elternrat
In jedem Kindergartenjahr wird ein Elternrat gewählt. Auf einem Gruppenelternabend werden aus jeder Gruppe eine Gruppensprecherin bzw. ein Gruppensprecher und eine Stellvertreterin bzw. ein Stellvertreter gewählt, die den Elternrat des Kindergartens bilden.
Aus dem Elternrat werden zwei Vertreter/Innen gewählt, die im Kuratorium die Elternschaft vertreten.
Elternabende
Elternabende finden in unregelmäßigen Abständen statt und richten sich nach den Bedürfnissen der Eltern und Mitarbeiter/Innen.
Ziele der Elternabende sind u.a.
- Kontakte der Eltern untereinander zu fördern.
- Kennenlernen von Mitarbeiter/Innen und Eltern.
- Informationsaustausch über die pädagogische Arbeit im Kindergarten.
- Gemeinsame Vorhaben (z.B. Feste, Ausflüge) zu planen.
Eltern-Info-Hefte /Elternbriefe
Eltern-Info-Hefte und Elternbriefe sind ein Schwerpunkt in der Zusammenarbeit. Sie informieren die Eltern regelmäßig über die pädagogische Arbeit, aktuelle Ereignisse und Termine im Kindergarten.
Elterngespräche
Elterngespräche sind nach Terminabsprache mit den Mitarbeiter/Innen jederzeit möglich. Darüber hinaus hängt eine Terminliste für Elterngespräche für jede Kindergartengruppe aus.
Das persönliche Elterngespräch dient dem gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch und kann zum Verständnis und zur Lösung von Problemen beitragen.
Anhand von Entwicklungsbögen wird auf die individuelle Entwicklung des Kindes eingegangen.
Die Elterngespräche werden vertraulich behandelt. Die Mitarbeiter/Innen unterliegen der Schweigepflicht.

