Sie sind hier: Home / Unsere Gemeinde / Monatsspruch / Monatssprüche 2007 / Mai 2007
DeutschEnglishFrancais
23.5.2012 : 5:10 : +0200

Überzeugung, Bekenntnis und Tun

Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.   Philipper 2,11

Jesus Christus hat einmal davon erzählt, wie wir beten sollen: In ein stilles Kämmerlein sollen wir gehen, nicht viele Worte machen, denn unser Vater weiß, was wir brauchen. Falsch dagegen ist, sich an die Straßenecke zu stellen und möglichst laut zu beten, damit auch ja alle hören, was für fromme Menschen wir sind (Diese Worte Jesu stehen in der Bergpredigt, bei Matthäus im 6. Kapitel).

Das Entscheidende beim Beten ist für Jesus also, dass es aus dem Herzen kommt, nicht nur aus unserem Mund. Und so ist es für mich auch mit dem Bekenntnis zu Jesus Christus. Es kommt nicht darauf an, ein Bekenntnis mit den Lippen abzulegen. Natürlich ist es auch wichtig, dass wir das aussprechen. Gerade in unserer Zeit, in der es manchem fast peinlich zu sein scheint, nicht nur im Gottesdienst, sondern auch im täglichen Leben ein Bekenntnis zu Jesus Christus auszusprechen.

Wichtig ist, dass wir das in unserem Herzen auch glauben, was wir da bekennen. Wenn also "alle Zungen bekennen sollen", dann sind für mich damit die Zungen gemeint, die keine leeren Worte aussprechen. Zungen sollen vor allem Worte sagen, die aus dem Herzen kommen beim Beten und beim Bekenntnis zu Jesus Christus, unserem Herrn.

Aber was nützt es, wenn wir das nur sagen und nicht danach handeln? Was nützt es, wenn wir uns vollmundig als Christen bezeichnen, Jesus Christus unseren Herrn nennen und dann seine Gebote nicht befolgen? Aus einem aufrichtigen Bekenntnis ergeben sich auch Taten. Wer sich zu Jesus Christus bekennt, bemüht sich auch, nach seinen Geboten zu leben.

So greifen diese drei Dinge ineinander, die innere Überzeugung, das Bekenntnis der Zunge und die Tat. Sie hängen  zusammen. Bitten wir also Gott, dass er uns ein glaubendes Herz, eine mutige Zunge und eine helfende Hand schenke.

Gudrun Schwabe