Unsere Gemeinde
- 1:
Monatsspruch.- 1.1:
März 2008. - 1.2:
Februar 2008. - 1.3:
Januar 2008. - 1.4:
Monatssprüche 2007.- 1.4.1:
Januar 2007. - 1.4.2:
Februar 2007. - 1.4.3:
März 2007. - 1.4.4:
April 2007. - 1.4.5:
Mai 2007. - 1.4.6:
Juni 2007. - 1.4.7:
Juli 2007. - 1.4.8:
September 2007. - 1.4.9:
Oktober 2007. - 1.4.10:
November 2007. - 1.4.11:
Dezember 2007.
- 1.4.1:
- 1.1:
- 2:
Predigten. - 3:
Singkreis. - 4:
Gospel-Gottesdienst. - 5:
Rezepte aus Flachsmeer. - 6:
Kindergarten. - 7:
Trailer weg2011. - 8:
Kirchentag. - 9:
Friedhof. - 10:
Krabbelkreise. - 11:
Seniorenkreis. - 12:
Meditativer Tanz. - 13:
Jugend - InKontakt. - 14:
Kirchenvorstand. - 15:
Taufe. - 16:
Unsere Gottesdienste. - 17:
KK-Konferenz. - 18:
Hätten Sie's gewusst?. - 19:
Kontakt. - 20:
Linkliste.
Gottes geliebte Kinder
Wellness - mit diesem Etikett werden im Moment so viele Produkte verkauft wie nie zuvor. Joghurt, Mineralwasser und Müsliriegel dienen nicht nur als Nahrung, sondern es geht darum, sich selbst etwas Gutes zu tun. Vielen Menschen ist es wichtig, auf sich selbst zu achten und sorgsam mit sich umzugehen. Die Werbebranche hat das erkannt und liefert die passenden Bilder und Texte. Aber auch außerhalb der Geschäfte beobachte ich, dass viele Menschen bewusster leben: Familien nehmen sich Zeit füreinander, neben der Arbeit stehen Entspannung und Freizeit, freie Zeit wird gezielt für Schönes genutzt.
Vielleicht ist das auch eine Reaktion auf die härter werdende Arbeitswelt, in der Menschen hinter abstrakten Begriffen wie Gewinnmaximierung verschwinden können. Oft genug geht es vor allem um Geld, und auch im persönlichen Bereich sind Menschen gezwungen, sich Gedanken um langfristige finanzielle Sicherheit zu machen.
Ich glaube, dass sowohl ein bewusster Lebensstil als auch das Streben nach materiellem Wohlstand grundsätzlich überhaupt nicht falsch sind. Es kommt nur auf das richtige Maß von beidem an. Die große Herausforderung ist es, ein gutes Gleichgewicht und einen Mittelweg zwischen den Extremen zu finden. Und dies halte ich für einen lebenslangen Prozess. Je nachdem, was in unserem Leben gerade passiert, müssen wir uns neu orientieren.
Und Jesus sieht eine Gefahr dabei: Dass wir bei aller Suche nach dem guten Leben Gott aus den Augen verlieren. Denn was würde es uns nützen, wenn wir das perfekte Leben führen, aber ohne Gott? Dann würde unsere Seele wirklich auf Dauer Schaden nehmen.
Und wenn ich die Entscheidung für das richtige Essen und die sichere Altersvorsorge treffe, sollte ich mir dann nicht auch die Frage stellen: Wie soll ich nach Gottes Verheißung und Gebot leben? Was ist Gottes Vorstellung davon, wie mein Leben aussehen soll? Gott liebt doch uns Menschen, und aus dieser Liebe heraus können wir leben. Diese Liebe macht uns frei, sodass wir nicht gezwungen sind, immer nur krampfhaft an uns selbst zu denken. Wir können unseren Mitmenschen mit Liebe und Zuwendung begegnen, weil wir alle Gottes geliebte Kinder sind. Und so können wir uns alle auf die Suche danach machen, welchen Platz Gott uns in dieser Welt zugedacht hat. Und wenn ich aus dieser Haltung heraus lebe, kann ich die Welt gewinnen und meine Seele Frieden finden.
Gudrun Schwabe
Monatsspruch September 2007
Jesus Christus spricht:
Was hülfe es dem Menschen,
wenn er die ganze Welt gewönne
und nähme doch Schaden an seiner Seele. Mt 16,26
